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Sport bei Adipositas ─ Nur lästig oder doch wirksam?

Artikel vom 08.03.2026

Warum ist Sport ein zentraler Baustein der multimodalen Therapie bei Adipositas? Unser Artikel zeigt, weshalb Bewegung weit über den reinen Kalorienverbrauch hinausgeht und entscheidend zur nachhaltigen Veränderung beiträgt.

„Sport ist Mord“ ─ kaum ein anderer Ausspruch bringt die ablehnende Haltung gegenüber körperlicher Aktivität so pointiert zum Ausdruck. Er verweist auf den ambivalenten Stellenwert von Bewegung in einer Gesellschaft, in der gesundheitliche Vorteile zwar bekannt sind, Sport im Alltag jedoch häufig als belastend, zeitaufwendig oder frustrierend erlebt wird.

Vor diesem Hintergrund stellt sich eine zentrale Frage: Warum ist körperliche Aktivität dennoch ein fester Bestandteil nahezu jedes evidenzbasierten Gewichtsreduktionsprogramms? Welche physiologischen, psychologischen und verhaltensbezogenen Mechanismen rechtfertigen diesen Stellenwert? Und ist Sport im Kontext der Adipositastherapie womöglich weit mehr als ein Instrument zur Kalorienreduktion?

Der folgende Artikel beleuchtet die Rolle von Sport in der Behandlung von Adipositas aus wissenschaftlicher Perspektive.

Ein Drittel der Menschen treibt zu wenig Sport

Die WHO empfiehlt Erwachsenen, sich durchschnittlich mindestens 150 Minuten pro Woche körperlich zu betätigen. Dabei erreicht jedoch fast ein Drittel aller Erwachsenen dieses Bewegungsziel nicht.(24) Gleichzeitig gibt es ein stetiges Wachstum von sogenannten Lifestyle-Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes oder Adipositas ─ alles Krankheiten, die mit Bewegungsmangel in Verbindung stehen.(28) Sport scheint dabei auf vielfältige Weise die Lebensqualität und körperliche Prozesse zu beeinflussen. Im Folgenden wird dies näher beleuchtet.

Ein adipöser, aber fitter Mensch hat oft eine bessere Prognose als ein schlanker, aber untrainierter Mensch.

Epidemiologische Befunde zeigen, dass die gesundheitliche Prognose nicht allein vom Körpergewicht abhängt, sondern in erheblichem Maße von der kardiorespiratorischen Fitness (CRF). Die CRF beschreibt die Fähigkeit von Herz, Lunge und Gefäßsystem, Sauerstoff unter anhaltender Belastung effizient zur arbeitenden Muskulatur zu transportieren; ein etabliertes Maß hierfür ist die maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂max).(23)

Studien weisen darauf hin, dass adipöse, aber körperlich fitte Personen häufig eine günstigere Prognose aufweisen als normalgewichtige, jedoch körperlich inaktive Personen. Wird die CRF in die Risikobewertung einbezogen, zeigt sich, dass übergewichtige oder adipöse, aber fitte Menschen kein signifikant erhöhtes Mortalitätsrisiko gegenüber normalgewichtigen, ebenfalls fitten Personen haben. Eine niedrige CRF hingegen ist assoziiert mit einem erhöhten Risiko für Morbidität und vorzeitige Mortalität(14) ─ weitgehend unabhängig vom Body-Mass-Index.

Diese Befunde relativieren die Aussagekraft des Körpergewichts als alleinigen Risikomarker und unterstreichen die zentrale Bedeutung der kardiorespiratorischen Fitness für die langfristige Gesundheit.(2,19) Gleichzeitig zeigen andere Studien, dass Menschen mit Adipositas im Durchschnitt eine deutlich geringere CRF aufweisen als normalgewichtige Personen.(8)

Vor diesem Hintergrund erscheint es naheliegend, körperliche Aktivität nicht nur zur Gewichtsreduktion, sondern gezielt zur Verbesserung der kardiorespiratorischen Fitness in die Therapie zu integrieren.

Doch warum wirkt sich Sport so positiv auf die Gesundheit aus?

Physiologische Wirkmechanismen

Neben dem erhöhten Energieverbrauch resultiert der Nutzen körperlicher Aktivität aus vielfältigen physiologischen Anpassungsprozessen. Bewegung verbessert die Insulinsensitivität(6), fördert die mitochondriale Funktion und wirkt antiinflammatorisch.(18) Zudem steigert Sport bei niedriger bis moderater Intensität die Fettsäureoxidation, während bei höherer Belastung vermehrt Kohlenhydrate als Energiequelle genutzt werden.(1,26) Moderates Ausdauertraining führt akut zu einer höheren relativen Fettsäureoxidation. Für die Adipositastherapie ist jedoch primär die langfristige Energiebilanz entscheidend, weshalb sowohl moderate als auch hochintensive Trainingsformen wirksam sein können.(5) Die Wahl sollte unter Berücksichtigung individueller Belastbarkeit und Adhärenz erfolgen.(1)

Darüber hinaus stimuliert Muskelarbeit die Freisetzung von Myokinen. Diese hormonähnlichen Botenstoffe können die Lipolyse fördern, die Insulinresistenz reduzieren und entzündungshemmend wirken.(15,16) Andere Forschungsergebnisse deuten zudem darauf hin, dass körperliche Aktivität epigenetische Prozesse modulieren kann, wodurch langfristige metabolische Anpassungen begünstigt werden.(21)

Wie kann Sport die Abnahme fördern?

Der unmittelbar erkennbare Effekt körperlicher Aktivität ist ein erhöhter Energieumsatz während und nach der Belastung.(5) Langfristig kann regelmäßige Bewegung bei entsprechender Energiebilanz zu einer Reduktion von Fettmasse beitragen. Ein besonderer therapeutischer Vorteil besteht in der Reduktion viszeralen Fetts sowie im gleichzeitigen Aufbau fettfreier Masse, insbesondere durch Krafttraining.(4,27) Diese Veränderungen der Körperzusammensetzung spiegeln sich jedoch nicht zwangsläufig im Körpergewicht wider.(25) Zur Förderung der Therapieadhärenz kann daher eine ergänzende Verlaufskontrolle mittels Bioimpedanzanalyse sinnvoll sein.

Das stoffwechselaktive Fett gilt bei adipösen Patienten als besonders schädlich, da es Hormone und Zytokine aussendet, die im ganzen Körper wirken. Diese Botenstoffe beeinflussen beispielsweise den Zucker-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel und können Entzündungen im Körper begünstigen.(11,17) Muskeln geben hingegen sogenannte Myokine ab. Diese haben einen schützenden Effekt und können beispielsweise durch Lipolyse den Fettabbau fördern, die Insulinresistenz reduzieren oder entzündungsfördernden Stoffen entgegenwirken.(7, 20)

Sport und Adipositasinterventionen

Studien deuten somit darauf hin, dass Sport eine zentrale Rolle bei der Behandlung von Adipositas spielt. Auch wenn Sport gezielt in Interventionen untersucht wird, zeigen sich positive Effekte.

In einer randomisiert-kontrollierten Studie nahmen Probanden, die regelmäßige Sporteinheiten absolvierten, beispielsweise signifikant stärker ab als die Kontrollgruppe, die ausschließlich eine Ernährungsberatung erhielt. Dabei wurden 49 Teilnehmer untersucht (durchschnittlicher BMI zu Beginn: > 30 m²/kg). Die Interventionsgruppe absolvierte zweimal wöchentlich hochintensive 15-minütige Intervalltrainings in Kombination mit Ernährungsberatung innerhalb von 12 Wochen. Neben der Gewichtsabnahme verbesserten lediglich die Teilnehmer der Sportgruppe ihre Herz-Kreislauf-Leistungsfähigkeit sowie ihr kardiometabolisches Risikoprofil. Auch die Entzündungswerte verringerten sich im Durchschnitt um fast 40 %. Darüber hinaus verbesserten sich die allgemeine Lebensqualität, die subjektive Arbeitsfähigkeit und weitere Parameter. Die Studie unterstreicht somit die Bedeutung von Sport für eine nachhaltige Gewichtsabnahme – selbst, wenn diese nur gering ausfällt.(22)

Sport spielt aber nicht nur bei der Gewichtsabnahme, sondern auch bei der Entstehung von Adipositas eine Rolle. So scheint übermäßiges Sitzen, vor allem vor Computerbildschirmen oder dem Fernseher, mit der Entstehung von Adipositas in Verbindung zu stehen.(9)

Aus diesem Grund wird in der Adipositastherapie neben dem gezielten Sporttreiben in der Gruppe auch die Steigerung der Alltagsaktivität gefördert. Durch Tagesschrittziele oder kleine Alltagsaktivitäten wie kurze Spaziergänge oder das Ersetzen von Sitzeinheiten durch Steheinheiten kann gezielt Bewegung in den Alltag eingebracht werden, ohne dass ein großer Mehraufwand entsteht. Zudem können Spaziergänge, vor allem Waldspaziergänge, einen therapeutischen Effekt haben und beispielsweise emotionales Essen vermindern.

 

Rolle von Ernährung und Regeneration

Für eine effektive Fettreduktion ist somit eine Kombination aus Bewegung, Ernährung und Regeneration entscheidend. (10) Eine nährstoffreiche Ernährung unterstützt die Anpassungen des Körpers an das Training und die Regenerationsprozesse. Eine ausreichende Proteinzufuhr fördert beispielsweise den Erhalt und den Aufbau von Muskeln, während komplexe Kohlenhydrate die notwendige Energie für das Training bereitstellen. (12,13) 

Aus diesen Gründen wird in unserer interdisziplinären Adipositastherapie zu Beginn des Jahres regelmäßig eine Sporteinheit pro Woche angeboten. Dabei wird darauf geachtet, dass beim therapeutischen Fasten ausreichend Proteine zugeführt werden. Der Vorteil der multimodalen Therapie besteht darin, dass nicht nur Fett abgebaut, sondern auch die vorhandenen Muskeln erhalten werden und durch den Sport neue, förderliche Muskeln aufgebaut werden können. So kann sich das Lebensgefühl ganzheitlich verbessern.

Sie fragen sich nun, wie sich Sport nachhaltig in den Alltag integrieren lässt? In unserem neuen Blogartikel finden Sie praxisnahe Strategien und konkrete Empfehlungen für eine langfristig umsetzbare Bewegungsroutine.


Quellen

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  • (2) Barry, V. W., Baruth, M., Beets, M. W., Durstine, J. L., Liu, J. & Blair, S. N. (2013). Fitness vs. Fatness on All-Cause Mortality: A Meta-Analysis. Progress in Cardiovascular Diseases, 56(4), 382–390. 
  • (3) doi.org/10.1016/j.pcad.2013.09.002
  • (4) Bellicha, A., Van Baak, M. A., Battista, F., Beaulieu, K., Blundell, J. E., Busetto, L., Carraça, E. V., Dicker, D., Encantado, J., Ermolao, A., Farpour‐Lambert, N., Pramono, A., Woodward, E. & Oppert, J. (2021). Effect of exercise training on weight loss, body composition changes, and weight maintenance in adults with overweight or obesity: An overview of12 systematic reviews and 149 studies. Obesity Reviews, 22(S4), e13256. doi.org/10.1111/obr.13256
  • (5) Berge, J., Hjelmesæth, J., Hertel, J. K., Gjevestad, E., Småstuen, M. C., Johnson, L. K., Martins, C., Andersen, E., Helgerud, J. & Støren, Ø. (2021). Effect of Aerobic Exercise Intensity on Energy Expenditure and Weight Loss in Severe Obesity—A Randomized Controlled Trial. Obesity, 29(2), 359–369. doi.org/10.1002/oby.23078
  • (6) Bird, S. R. & Hawley, J. A. (2017). Update on the effects of physical activity on insulin sensitivity in humans. BMJ Open Sport & Exercise Medicine, 2(1), e000143. doi.org/10.1136/bmjsem-2016-000143
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  • (13) König D, Carlsohn A, Braun H, Großhauser M, Lampen A, Mosler S, Nieß A, Schäbethal K, Schek A, Virmani K, Ziegenhagen R, Heseker H: Proteins in sports nutrition. Position of the working group sports nutrition of the German Nutrition Society (DGE). Ernährungs Umschau 2020; 67(7): 132–9
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  • (22) Reljic, D., Frenk, F., Herrmann, H. J., Neurath, M. F. & Zopf, Y. (2020). Low-volume high-intensity interval training improves cardiometabolic health, work ability and well-being in severely obese individuals: a randomized-controlled trial sub-study. Journal Of Translational Medicine, 18(1), 419. doi.org/10.1186/s12967-020-02592-6
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